Fertigung und Transparenz.

Wir können auch kurze Texte schreiben wie Sie vielleicht im Startbereich der Website gesehen haben.

In dieser Rubrik ist es uns jedoch ein Anliegen umfasssend zu informieren, daher holen wir ein wenig aus.

 

Bis zum fertigen Kleidungsstück im Laden sind komplexe Arbeitsschritte erforderlich: Transport und Ausrollen der Stoffbahnen, Stoffe legen, Stoffe zuschneiden, Kanten versäubern mit Overlock/Interlock, Arbeit an verschiedenen Nähmaschinen, sowie intensive Bügelarbeit während der Fertigung und abschließend.

Nicht zu vergessen die vorherigen Tätigkeiten wie Erstellung von Moodboards, Design, technische Zeichnungen, Schnitt-Konstruktion, Gradierung, Prototyping, Fitting, Stoffauswahl, finale Bemusterung und Qualitätskontrolle.

Neben höchsten Qualitätsansprüchen ist uns eine verantwortungsvolle und transparente Fertigung besonders wichtig. 

Wir möchten ein Bewusstsein dafür schaffen, Kleidung als ein wertvolles Gut anzuerkennen und diesem den nötigen Respekt zu zollen.

Oftmals wird vergessen, dass jedes Kleidungsstück von Menschenhand an Nähmaschinen hergestellt wird und nicht einfach automatisiert aus einer Maschine purzelt.

 

Mit diesem Bewusstsein und einem Upcycling-Ansatz verwenden wir langlebige Wollstoffe aus Überproduktion von namhaften Herstellern für Herrenanzugsstoffe.

Da wir als Designer/Hersteller selbst unsere Produkte vertreiben und unsere Endkund_innen, sowie Vertriebspartner_innen beliefern, haben wir keine große Lagerhaltung. Eine Produktion eines neuen Drops stoßen wir erst an, wenn wir Bedarf erkennen neue Ware ausliefern zu können.

So bringen wir nur in Umlauf, was auch Verwendung findet. Da wir zeitlose Mode entwickeln sind wir unabhängig von Trends, was unseren Ansatz zusätzlich stützt.

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Neben deutscher Fertigung, hat eine Herstellung im europäischen Ausland wie in Polen, oder in Portugal für uns eine wichtige Daseinsberechtigung. Bei komplexen Teilen, oder bei Blindstichvarianten für feine Stoffe, konnte man unserem Qualitätsanspruch dort am besten gerecht werden.

Nach deutschem und europäischem Recht gibt es aktuell keine Verpflichtung bei Textilien Angaben zum Herstellungsland zu machen. Zum Teil wird mit den wertprägenden, prozentualen Anteilen der Produktionsschritte jongliert, um ein "Made in..." angeben zu können.

 

Deutschland (Stuttgart)
Design, Schnitte, Prototypen, Kleinserienfertigung

Deutschland (Brackenheim bei Heilbronn)
Prototypen, Zuschnitt, Kleinserienfertigung

Deutschland (Burladingen)
Prototypen, Zuschnitt, Kleinserienfertigung

Deutschland (Gutach-Breisgau)
Nähgarne

Deutschland (Königsfeld im Schwarzwald)
Produktion Hangtags

Deutschland (Dortmund)
Produktion Hangtag-Schnüre

Deutschland (Assamstadt und Burladingen)
Produktion Pflegeetiketten

Deutschland (Filderstadt)
Produktion Klebe- und Preisetiketten

Deutschland (Mannheim)
Produktion von Einkaufstaschen mit Branding

Deutschland (Stuhr)
Nachhaltige Faltkartons aus Graspapier

Deutschland (Berlin)
Plotten von Schnitten

Deutschland (Bonn)
Unterstützung im Bereich digitale Schnittoptimierung

Deutschland (Dresden)
Druck von Werbematerial

Deutschland (Aachen)
Herstellung Wollstoffe

Frankreich (Yssingeaux)
Herstellung Wollstoffe

Italien (Biella, Bulgarograsso, Mailand, Modena)
Herstellung Wollstoffe

Italien (Genova)
Größen- und Webetiketten

Italien (Marcianise)
Nähgarne

Kirgistan (Bishkek)
Geburtsort der Designerin 🙂

Polen (Niederschlesien)
Zuschnitt, Kleinserienfertigung

Portugal (Braga)
Zuschnitt, Kleinserienfertigung

Hergestellt in Europa.

Bei einer europäischen Fertigung, oder einer Mischproduktion (bspw. Zuschnitt in Polen und Näharbeit in Deutschland) tragen unsere Teile ein "Hergestellt in Europa", auch wenn man jetzt darüber diskutieren könnte, ob nicht die Designarbeit, die Schnittkonstruktion, das Prototyping und die Näharbeit den Hauptanteil an Wertprägung von Kleidung ausmacht. Eine europäische Fertigung können Sie direkt an folgenden Web-Etiketten im Nacken, oder am Pflegeetikett (Made in Europe) erkennen.

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Hergestellt in Deutschland / Baden-Württemberg.

Viele unserer Kleidungsstücke sind 100% in Baden-Württemberg gefertigt. Dies können Sie an der entsprechenden Beschriftung des Webetiketts im Nacken, oder am Pflegeetikett (Made in Germany) erkennen.

Wir betonen, dass eine deutsche Fertigung im Vergleich zu einer europäischen Fertigung keinen Unterschied in der Qualität unserer Kleidungsstücke macht.

Zusatzinformation: Wenn Ihnen ein Kleidungsstück aus europäischer Fertigung gefällt, können wir Ihnen dieses Teil exakt in diesem Stoff leider nicht aus deutscher Fertigung anbieten und andersherum. Dies hängt mit unserer Kleinserienfertigung zusammen und den geringen Stoffmengen welche wir immer nur je Näherei-Standort verarbeiten. Da wir aber Klassiker immer wieder neu auflegen, ist vielleicht beim nächsten Drop etwas für Sie dabei.

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Umweltschutz.

Wir verzichten grundsätzlich auf eine Kunststoff-Einzelverpackung unserer Kleidungsstücke, obwohl dies von unseren Nähereien angeboten wird. Unsere hochwertigen Hangtags aus Gmund Papier geben wir nur ungerne heraus und nutzen diese mehrmals. Des Weiteren verwenden wir nachhaltige Verpackungskartons aus Graspapier und versenden stets CO² neutral. 

 

Fertigungsbedingungen.

Wir legen großen Wert auf europäische Standards und Einhaltung der Arbeitsschutzrechte. Zu jeder unserer 4 kleinen Lohnnähereien pflegen wir einen persönlichen Kontakt. Wir achten auf gepflegte und moderne Maschinenparks, gute Arbeitsbedingungen und Ergonomie am Arbeitsplatz. Eine Näherei in Burladingen haben wir beispielsweise von TRIGEMA empfohlen bekommen (Nennung von TRIGEMA mit freundlicher Genehmigung).

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Diese Fotos zeigen unsere Näherei in Burladingen (Baden-Württemberg).